Der Weidenbau: Freude, Besinnung und gesellschaftliches Beisammensein

Der Weidenbau ist fertig gestellt und erfreut sich täglich einer großen Anzahl neuer Freunde. Da stellt sich die Frage nach der sinnvollen Nutzung, der wir an dieser Stelle einen besonderen Platz widmen möchten:

 

Jeder, der sich am Weidenbau selbst, an dem gemeinschaftlichen Grundgedanken und an der Natur freut, ist herzlich zu einem Besuch eingeladen. Vom ruhigen Verweilen oder kleinem Familienpicknick bis hin zu Gesellschaften, Kindergeburtstagen oder Gottesdiensten steht der Weidenbau einer vielfältigen Nutzung zur Verfügung.

 

Die Natur und den Zauber dieses Ortes zu respektieren und zu würdigen ist die wichtigste Voraussetzung. Müll und Abfälle jeglicher Art nach seinem Besuch mitzunehmen ist selbstverständlich. Das Parken von Autos direkt am Weidenbau ist nur zum kurzen Be- und Entladen von Equipment gestattet.

 

Sollten Sie planen, den Weidenbau mit einer größeren Gruppe für eine Feier zu nutzen, ist es sinnvoll, sich über unser Kontaktformular anzumelden. Damit vermeiden wir Überbelegung und können ein wenig dabei helfen, dass Ihr Aufenthalt zu einem wunderbaren Erlebnis wird.

 

Das Weidenprojekt trägt auch in seiner Weiterführung die Früchte einer Privatinitiative. Die Erledigung aller anstehenden Aufgaben geht hieraus hervor. Wenn auch Sie daran interessiert sind, sich tatkräftig zu engagieren, schreiben Sie uns an. Themen und Termine teilen wir Ihnen gerne mit und freuen uns, wenn Sie uns bei der ein oder anderen Tätigkeit unter die Arme greifen können.

Gemeinsam statt einsam

Sich nicht berieseln lassen.

Selber anfassen und gestalten.

Nicht sein Leben verwalten

lassen von selbstischen Trieben.

Das Gemeinsame lieben,

ohne das das Ganze zerfällt.

Achten auf die Welt,

in der wir leben

und nicht nur Nehmen

sondern auch Geben.

Achten auf die Welt,

die allen gehört

und die doch wird zerstört

in täglicher Hast.

„Einer trage des Anderen Last“

Solch‘ Tun erfordert Besinnen

und Entrinnen

der Selbstsucht im Denken.

Dem Anderen Schenken

von der eigenen Kraft und Zeit

macht die Seele weit.

Lasst uns die Selbstsucht vermeiden,

lasst uns schneiden die Weiden

und bauen für Alle ein Haus.

Fass mit an,

dann wird was draus.

Fr. Mahlke zum

Wehrheimer Weidenprojekt

(31. März 2013)